Gesundheitsdienstleister brauchen Technologien wie z.B. Asset-Tracking, um den Verlust von Geräten zu verhindern und das Klinikpersonal von administrativen Aufgaben zu befreien.
Verwaltung statt Pflege
Einige Monate vor der aktuellen Pandemie sprach ich mit einem Kollegen über das Gesundheitswesen. Er erzählte mir, dass seine Frau den Pflegeberuf an den Nagel hängen wollte. Ich fragte, warum sie einen Beruf aufgab, der sie doch erfüllt. Ganz einfach: In ihrem Arbeitsalltag verbrachte sie mehr Zeit mit Papierkram und der Suche nach Mitarbeitern und Geräten als mit der Versorgung ihrer Patienten.
Das machte mich betroffen, auch wenn es mich nicht wirklich überraschte: Schließlich war mir die Problematik schon ein Jahr zuvor begegnet. Ein angesehener US-amerikanischer Herzchirurg berichtete in einem Meeting, dass sein Pflegepersonal vier Stunden brauchte, um die Daten jedes Patienten in das Krankenaktensystem einzugeben – eine frustrierende Übung für alle Beteiligten.
Ich begann, ein Muster zu erkennen. Krankenschwestern und -pfleger verbringen Zeit mit administrativen Aufgaben, anstatt sich um ihre Patienten zu kümmern. Pflegemitarbeiter, die eigentlich das „Gesicht“ der Klinik sind, müssen zunehmend patientenferne Tätigkeiten verrichten. Zwar haben elektronische Patientenakten dafür gesorgt, dass Informationen schneller zu finden sind – aber die Pflege dieser Informationen hat zu einem höheren Aufwand für Gesundheitsdienstler und Versicherungsgesellschaften geführt.
Gesundheitsdienstleister brauchen Technologien wie z.B. Asset-Tracking, um den Verlust von Geräten zu verhindern und das Klinikpersonal von administrativen Aufgaben zu befreien.
Mehr als eine Stunde am Tag für die Suche nach Personen und Geräten
Neben der stundenlangen Dateneingabe geht viel Zeit für die Suche nach den benötigten Geräten oder Klinikmitarbeitern drauf: Ärzte, Krankenschwestern und -pfleger oder Pflegehelfer. All diese Menschen haben sich für ihren Beruf entschieden, weil sie Menschen helfen möchten – und ganz bestimmt nicht, um mehrere Stunden am Tag mit Dateneingabe oder Papierkram zu verbringen.
Genau das bestimmt heute allerdings ihren Arbeitsalltag. Die Krankenkassen verlangen nämlich, dass für jeden Patienten jedes Detail des Behandlungsweges protokolliert, klassifiziert und korrekt abgerechnet wird.
Neben dem Papierkram müssen Schwestern und Pfleger nach ihren Patienten sehen. In der Regel benötigen sie medizinische Geräte wie Herzfrequenzmonitore, Infusionspumpen und Beatmungsgeräte oder Ausstattungsgegenstände wie mobile Betten, Rollstühle und dergleichen. Pro 12-Stunden-Schicht verbringen Krankenschwestern und -pfleger mehr als eine Stunde damit, Personen (z. B. Ärzte oder Patienten) oder Geräte zu suchen.
Wie kann Alcatel-Lucent Enterprise Pflegemitarbeitern helfen, einen Teil dieser Zeit für ihre Patienten zurückzugewinnen?
ALE-Asset-Tracking reduziert Stress und Zeitverschwendung
Mit Technologie von ALE lässt sich die Zeit, die Pflegemitarbeiter für die Suche nach Personen oder Ausstattung benötigen, drastisch reduzieren – auf wenige Minuten oder gar Sekunden.
Die Alcatel-Lucent OmniAccess® Stellar Asset-Tracking-Lösung zeigt mithilfe von BLE-Asset-Tags die Standorte von Personen und Geräten auf einem Gebäudeplan an – mit einer Genauigkeit von drei bis fünf Metern. Stellar Asset-Tracking lässt sich mit OmniAccess Stellar Wi-Fi oder der Wi-Fi-Infrastruktur eines Drittanbieters verwenden und ermöglicht die Asset-Lokalisierung in Echtzeit.
Außerdem unterstützt Stellar Asset-Tracking Kliniken bei der Ortung und Wartung ihrer Gerätschaften. So wird verhindert, dass Geräte verloren gehen, gestohlen oder unsachgemäß gewartet werden – für Krankenhäuser bedeutet dies Kosteneinsparungen in Millionenhöhe.
Pfleger und Schwestern können über eine bedienerfreundliche Smartphone-App den Standort aller Kliniker, Patienten und Geräte sehen und benötigte Geräte ganz einfach reservieren. Die Geräte werden mit einem Tag versehen, so dass niemand anders sie reservieren kann, bis die Person, die sie reserviert hat, sie wieder als verfügbar gekennzeichnet hat. Diese Zeitersparnis macht den Arbeitsalltag für Pflegepersonal ein wenig leichter und hilft Krankenhäusern, die Pflegeversorgung zu verbessern, da Schwestern und Pfleger mehr Zeit für ihre Patienten haben.
Asset-Tracking reduziert Zeitverschwendung und verringert den Stress für das Pflegepersonal. Damit leistet es einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zur Mitarbeiterbindung. Unsere Technologie kann dazu beitragen, dass weniger Pflegemitarbeiter das Handtuch werfen, weil ihnen wieder mehr Zeit für die Versorgung ihrer Patienten bleibt.
Mehr dazu erfahren in unserer Broschüre zum Asset-Tracking im Gesundheitswesen.
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